CT Impuls: Bei Niedriglöhnen gibt es keine Gewinner

Wer nicht aus Liebe zur Sache arbeitet,
sondern nur um des Geldes willen,
bekommt weder Geld noch Glück.
(Charles Michael Schwab,
amerikanischer Stahlmagnat)

 

Liebe Impuls-Leser,

Deutschland hat derzeit vergleichsweise mehr Niedriglöhner als Bulgarien oder Zypern. Knapp ein Viertel der Beschäftigten arbeiten für weniger als 9,54 Euro pro Stunde. Geringqualifizierte sind die Ausnahme, achzig Prozent besitzen eine abgeschlossene Berufsausbildung. (Quelle: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, IAB). 

Wenn Sie persönlich für 9 Euro arbeiten müßten: Wären Sie motiviert? Würden Sie Leistung bringen? Würden Sie Qualität produzieren? Wären Sie innovativ? Würden Sie sich für Ihre Firma einsetzen?

Mit Arbeitssklaven, die nur aus Angst und Zwang arbeiten, tut sich kein Unternehmen einen Gefallen. Sobald der äußere Druck nachläßt, sind diese Mitarbeiter weg. Deshalb halten Unternehmen und Gesellschaft diesen Druck derzeit aufrecht. Grund: Weil ihnen nichts Besseres einfällt! Sie sind gefangen in ihrem Denkgebäude aus Kostensenkung und Magerstrategie … solange es nur die anderen betrifft. Denkste, denn der Hintergrund eines solchen Handelns ist nur die eigene Angst “Ich habe zu wenig, wir haben zu wenig”.

Dauerhaft erfolgreiche Unternehmen handeln nicht aus Angst, sondern sie gestalten eine starke, gemeinsame Unternehmenskultur, die alle Beteiligten berücksichtigt. Diese Haltung sollte allerdings bei den Führungskräften in der Unternehmensleitung beginnen. Wenn alle gewinnen, gewinnen auch Kunden und Lieferanten. Auch sie wollen selbstverständlich nicht ausgenutzt werden – und Sie auch nicht, oder? Die Zeit ist reif für ein “Es gibt genug für alle”.

Handeln Sie glücklich!

Herzlichst

Ihr Roland Günther

 

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